Trinke ein Hi-Fish Beer und fresse einen Superreichen!

Hi-Fish Beer

Trinke ein Hi-Fish Beer und fresse einen Superreichen!

Auf unserer Erde leben 80000 Superreiche, die zusammen so vermögend sind, wie die restlichen 8 Milliarden Menschen. Mit grosser Wahrscheinlichkeit gehörst auch du, liebe Leserin, lieber Leser zu den ärmeren 99%. Aber warum sind denn diese Superreichen so dermassen reich? Weil «wir» ihnen das Geld geben, indem wir bei ihnen kaufen. Aber warum tun wir das nur? Niemand zwingt uns bei Amazon einzukaufen, und dennoch tun das viele und machen damit Jeff Bezos immer noch reicher. Dabei können wir ein Buch in einem Fachgeschäft kaufen und auch bestellen, wenn sie dein Buch gerade nicht haben. Warum überweisen wir Geld an Zalando und schicken endlos Pakete hin und her, wenn wir gute Kleidung in einer richtigen Boutique anprobieren und kaufen können? Es ist Zeit, sich Gedanken zu machen, wem wir unser Geld geben und wen wir damit unterstützen. Multis, wie Syngenta und Monsanto schert es wenig, wenn wir auf der Strasse für mehr Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit protestieren – solange unser Geld immer schön zu ihnen fliesst. Es ist jetzt Zeit, diesen Geldhahn zuzudrehen und stattdessen Menschen und Unternehmen gezielt zu fördern, indem wir bei ihnen kaufen. Unser Hai auf dem Hi-Fish Beer will uns nämlich genau das sagen! Also «Trinke ein Hi-Fish Beer und fresse einen Superreichen!» Fresse den Superreichen, indem du aufhörst, ihm Geld zu geben und stattdessen Unternehmen unterstützt, die dir etwas bedeuten. Wenn du genau hinschaust, siehst du neben dem Hai ein menschliches Skelett – es ist das, was von einem Superreichen übriggeblieben ist…

 

Artwork by István Vizner
Artwork by István Vizner

Vielleicht denkst du jetzt, ich hätte etwas gegen Reichtum und Reiche. So ist das aber nicht. Ich habe überhaupt kein Problem mit Geld – nur ohne. Ich finde Reichtum etwas Schönes und ich finde, wir sollten ihn miteinander teilen. Auf diese Weise kann Reichtum eine heilsame Kraft entfalten. Es gibt auf der Welt genügend Ressourcen, dass alle Menschen ein gutes Leben führen könnten. Vielleicht wäre vereinzelt etwas mehr Bescheidenheit angesagt. Vielleicht brauchen wir keinen SUV, nur weil wir ein Kind bekommen haben. Vielleicht sind auch saisonale Erzeugnisse aus der Region gut genug, um uns zu ernähren und müssen nicht vom anderen Ende Welt zu uns hinübergeflogen werden. Auch der Amazonas müsste nicht gerodet werden, um Tierfutter für die Fleischindustrie zu produzieren damit wir täglich billiges Fleisch auf den Teller bekommen. In der heutigen krisen-geschüttelten Zeit, ist es elementar, unser Konsumverhalten zu reflektieren und gescheit mit unserem Geld umzugehen. Denke daran, dass dein Konsumverhalten gerade in Corona-Zeiten für unsere KMUs überlebenswichtig ist. Um dir aufzuzeigen, welch wundersame Dinge sich ereignen können, wenn man gezielt jemanden mit einem Kauf unterstützt, erzähle ich dir meine Geschichte von gestern Abend.

Alain Hunkeler & DJ Pistache
Alain Hunkeler & DJ Pistache im Out Wear Store

 

Ich habe bei dem Illustrator Samuel Jordi einen Kunstdruck auf Facebook erstanden und mache mich auf den Weg, diesen abzuholen. Vorher packe ich noch zwei Kisten Hi-Fish Beer in meinen Einkaufswagen, einen für den Künstler und einen für den DJ Pistache, der gerade im Out Wear Store auflegt und live gestreamt wird.

Ich lebe in der Altstadt von Winterthur und Samuels Atelier liegt am Lagerplatz im Sulzer-Areal auf der anderen Seite des Bahnhofs. Weil es so A…-kalt ist, will ich auf kürzestem Weg dorthin gehen. Aber lustigerweise spaziere ich in die falsche Richtung, irgendetwas zieht mich weg vom geplanten Weg.

Richard Ramos, Yves Sauter & Freunde vor dem Gotthard
Richard Ramos, Yves Sauter & Freunde vor dem Gotthard

 

Auf einmal stehe ich vor dem legendären Restaurant «Gotthard 1900» am Untertor beim Bahnhof. Früher war das Gotthard 24 Stunden an 365 Tagen geöffnet und steckt heute, so wie alle Beizen mitten im Gastro-Lockdown. Aber heute haben sie einen Take-Away am Fenster eingerichtet. Davor ein Schild, auf dem «Boxen Stop!!!» geschrieben steht, und dahinter, der Boss persönlich. Yves Sauter und ein paar Freunde trinken mit sicherem Abstand einen Glühwein und ich nehme einen Kafi Lutz. Die perfekte Ausschank-Stelle für mein Hi-Fish Beer sage ich zu mir selbst und frage, ob ich ein Foto machen darf. Gerne posieren alle für mein Handy und jetzt stösst auch noch Richi dazu. Alle kennen Richi von früher aus der Loge-Bar. Ich habe Richi schon lange nicht mehr gesehen und verwechsle seinen Namen – Hallo Felice!, sage ich zu ihm, doch Felice, das war die Quartier-Katze, der Richi ab und zu ein Schinklein gab 😉 Das Bier muss ich leider wieder mitnehmen, es ist ja für den Künstler. Ich verspreche den Gästen aber in der Woche eine Kiste zum Probieren vorbeizubringen.

 

Kalter Abend & coole Jungs

Jetz bin ich halt etwas spät dran und unterquere die Bahngleise, wo wieder ganz überraschend tolle Bilder auftauchen, sehr coole Jungs und einen noch cooleren Jongleur. Auch sie stehen alle gerne vor meine Handy-Linse 🙂

 

Samuel Jordi bei der Übergabe des Kunstdrucks
Samuel Jordi bei der Übergabe des Kunstdrucks

Am Lagerplatz angekommen wartet schon Samuel mit dem schön eingepackten Kunstdruck auch mich. Ich bekomme auch noch eine Postkarte und ein Abziehbildchen von ihm geschenkt. Samuel freut sich über das Hi-Fish Beer und zeigt auch Interesse dereinst Motive für eine T-Shirt-Linie von Hi-Fish zu gestalten.

 

 

Jan, der freundliche Barmann vom Glühweinstand
Jan, der freundliche Barmann vom Glühweinstand

So ein unverhofft lustiger Abend denke ich und schaue noch rasch beim Glühweinstand vor den Archhöfen vorbei. Auch dort würde mein Hi-Fish Beer gut hinpassen, vielleicht will ja zur Abwechslung mal jemand ein Bierchen trinken. Ich habe zwar nur noch Bierdeckel dabei, aber das geht auch. Der Stand wird von GastroZürich betrieben und hat eine schöne Gartenwirtschaft, in der aber leider niemand sitzen darf, wegen Corona. Jetzt ist eben Take Away angesagt und der Barmann Jan bereitet mir einen schönen Kafi Lutz zu. Jan findet die Idee mit dem Bier gut und ich verspreche ihm einen Promo-Karton auf Montag.

 

Der Kunstdruck von Samuel Jordi
Der Kunstdruck von Samuel Jordi

 

 

 

Alle diese tollen und zufälligen Begegnungen kamen zustande, weil ich einem Künstler ein Bild abgekauft hatte, um in diesen harten Zeiten ein kleines Zeichen zu setzen und jemandem etwas abzukaufen, dessen Arbeit mir gefällt.

Wenn dir etwas Ähnliches passiert ist, als du jemanden mit einem Kauf unterstützt hast – dann bitte erzähle uns deine Geschichte!

 

 

 

Hi-Fish Beer ist eine Quöllfrisch-Guerilla-Edition, das von der Brauerei Locher in Appenzell gebraut und abgefüllt wird. Das helle Quöllfrisch ist das wohl beliebteste Schweizer Bier und die Brauerei Locher ist ein traditionsreiches Familien-Unternehmen mit dem wir viele Werte teilen. So wie die Brauerei Locher, unterstützt auch Hi-Fish Kulturschaffende in der Schweiz und fördert ein nachhaltiges Konsumverhalten. Unsere Bier-Etikette wurde von István Vizner konzipiert und umgesetzt. István hat Mitte 90er-Jahre bereits grafische Arbeiten für Hi-Fish gestaltet, er lebt heute in Arizona USA.

von Jenny Jost im Januar 2021

 

Brauerei Locher - Bierpartner Logo

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Comments (2)

  • Patrick Reply

    Sehr schöne Geschichte!
    Ich bin schon Hi-Fish-Bier Fan und hoffe, es werden noch viele mehr! 🦈🍺❤️

    11. Januar 2021 at 13:59
    • Jenny Reply

      Danke, lieber Patrick!
      Dies freut mich sehr 🦈🍺❤️
      Herzlich Jenny

      11. Januar 2021 at 15:35

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